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Die 5 besten Reiseziele zu den Antiken der Adria

Print Veröffentlicht: 01.04.19

Wussten Sie, dass die meisten Städte an der Adriaküste auf den Fundamenten römischer Siedlungen erbaut wurden? Die römischen Siedlungen an der Adria hatten verschiedene Funktionen, von wichtigen Handelshäfen bis hin zu privaten Ressorts. Ihre Bauweise, die aus einem ovalen Grundriss mit rechteckigen Straßen besteht, ist auch heute noch bemerkbar. Die antike Kultur begeistert aufgrund ihres Einflusses heute noch eine groß Anzahl von Menschen, weshalb gut erhaltene antike Monumente zu den am meisten besuchten Touristenattraktionen gehören. Welche antiken Sehenswürdigkeiten Sie besuchen sollten, wenn Sie einen Urlaub an der Adria verbringen, erfahren Sie in unserer Auflistung von fünf Vorschlägen.


Der Diokletianpalast

Der Diokletianpalast ist eines der am besten erhaltensten Monumente römischer Architektur in der Welt und befindet sich im Herzen von Split. Der Palast wurde 300 n. Chr. auf Wunsch von Kaiser Diokletian errichtet, der seit dem Tag seiner Abdankung vom Thron 305 n. Chr. bis zu seinem Tod 316n. Chr. dort lebte. Dieser wurde als Kombination eines Luxuspalastes und Lagers der römischen Armee (Castrum) erbaut und ist in zwei Hauptstraßen unterteilt, die durch das Zentrum des Palastes führen. Der südliche Teil des Palastes war für den Kaiser und seine persönlichen Bedürfnisse bestimmt. Der nördliche Teil diente für die Soldaten, die Diener und das Vieh. Das Leben im Palast hörte nicht mit dem Tod Kaiser Diokletians auf, da der Palast dem römischen Hof gehörte und später von römische Elitefamilien bewohnt wurde. Ein Wendepunkt für den Palast war die Besiedlung durch die Saloner, nachdem Barbaren ihre Stadt im 7. Jahrhundert geplündert hatten. Seitdem war der Palast das Herz der Urbanisierung, aus dem die Stadt Split (Spalato) geboren wurde. Ein Großteil des Palastes wurde im Laufe der Jahre an den Alltag der Bevölkerung und die Lebensweise innerhalb des Palastes angepasst. Der größte Teil der ursprünglichen Form des Palastes ist jedoch erhalten geblieben. Der Diokletianspalast ist nicht nur ein herausragendes antikes Monument, er ist auch ein wichtiger Bestandteil nationaler und internationaler Architektur. Trotz des Ausbaus während dem Mittelalter und der Renaissance gilt der Palast als eine wichtige historische und archäologische Stätte, was der Hauptgrund für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes war.

Salona

Die römischen Überreste von Salona befinden sich in der Nähe der Stadt Solin, wenige Kilometer nördlich von Split und dem Diokletianpalast. Salona ist ein außergewöhnliches archäologisches Juwel und ein fantastischer Ort für alle Liebhaber antiker römischer Geschichte. Ursprünglich war sie ein Hafen des illyrischen Stamms der Dalmaten und die Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatien. Zu dieser Zeit war die Stadt mit ihren geschätzten 60.000 Einwohnern eine stark bevölkerte Stadt. Später zu Zeiten der römischen Tetrarchie (Herrschaft der 4 Kaiser) galt sie als beliebter Zielort für reiche römische Bürger. In Solin befinden sich die Überreste eines Amphitheaters, das im 2. Jahrhundert erbaut wurde. Außerdem befinden sich dort noch die Ruinen der großen Therme, eines der bedeutendsten Thermalbäder, die im 3. Jahrhundert in Salona errichtet wurden. Es ist wichtig zu erwähnen, dass es in der unmittelbaren Umgebung zwei Aquädukte gibt, von denen eines im ersten Jahrhundert für Salona und das zweite für die Bedürfnisse des Diokletianpalastes im 4. Jahrhundert gebaut wurden. Beide transportierten Wasser aus dem Fluss Jadro.

Pula

Pula (in der Antike „Pola”) ist vor allem für die großartige Arena berühmt. Sie ist das sechst größte und eines der am besten erhaltensten römischen Amphitheater der Welt. Die Arena ist von großer Bedeutung, weil Sie das einzige römische Amphitheater mit 4 Seitentürmen und 3 vollständig erhaltenen architektonischen Reihen ist. Im 1. Jahrhundert während der Flavier-Dynastie außerhalb der alten Stadtmauern erbaut, beherbergt die Arena heute zahlreiche Veranstaltungen wie Filmfestspiele, Opernsaison und noch viel mehr. Wenn Sie die volle Erfahrung von "Brot und Spielen" erleben möchten, dann besuchen Sie „Spectaclu Antica“, eine Veranstaltung, die die historischen Kämpfe der Gladiatoren nachstellt. Die Arena wurde auch zur Simulation von Seeschlachten verwendet, was große unterirdische Kammern bezeugen, die dazu dienten um die Arena mit Wasser zu fluten. In Pula empfiehlt es sich auch den Augustustempel zu besuchen, der zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr und dem Jahr 14. n. Chr. erbaut wurde. Das Interessante ist, das seine Funktion während der Vergangenheit mehrmals geändert wurde, wie zum Beispiel bei heidnischen Ritualen. Später während der Herrschaft der Republik Venedig wurde der Tempel zu einer Kirche umfunktioniert und am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde er zu einem Museum. Wenn Sie durch Pula spazieren gehen, dann vergessen Sie nicht, durch Arco dei Sergi zu spazieren, den Triumphbogen, der 27 Jahre vor Christus als Haupttor der Stadt erbaut wurde. Später wurde er auf Befehl von Lucius Sergius Lepid, einem römischen Tribun, zu Ehren des Sieges bei der Schlacht von Actium, erneuert.

Burnum

Burnum war ein römisches Militärlager, 2,5 Kilometer nördlich von Kistanje. Der Bau des Gebäudes wurde vom Gouverneur von Dalmatien Publius Cornelius Dolabella während der Regierungszeit von Kaiser Claudius in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts initiiert. Die Stätte enthält die Überreste eines Familienkomplexes und eines kleinen Amphitheaters. Das Gebäude ist jedoch vor allem für sein 32 km langes unterirdisches Aquädukt bekannt. Das Gebiet befindet sich noch im Prozess der archäologischen Forschung und der Rekonstruktion. Besucher haben die Option das Burnum Museum zu besichtigen, wo sie die Exponate des Amphitheaters und anderer Teile der archäologischen Stätte sehen können.

Zadar

In der Stadt Zadar (Iadera), in der Nähe der Kirche St. Donata, befinden sich die Überreste eines römischen Forums, dessen Bau während der Regierungszeit von Kaiser Augustus begann und ein Jahrhundert später beendet wurde. Das Forum bestand aus einem hohen Kapitol, mit Tempeln für Jupiter, Juno und Minerva, vielen Säulen und Steinschnitzereien, die römischen Göttern gewidmet waren. Eine der Säulen wurde im Mittelalter als "Säule der Schande" benutzt, wo Verurteilte angekettet und von vorbeigehenden Bürgern gedemütigt wurden.




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